Skip to content

Der Unterbau - Schlafen ist Haltungssache

Der Unterbau bzw. die Unterfederung hat die Aufgabe, deinem Gewicht und deiner Haltung eine Stütze zu bieten. Matratze und Unterbau hängen im Bettsystem eng zusammen. Der Unterbau wird allerdings sehr oft unterschätzt. Die beste Matratze kann aber mit dem falschen Unterbau ihre Wirkung verlieren! Anders herum kann man mit dem richtigen Unterbau einige Versäumnisse der Matratze ausgleichen. Die Qualität der Produkte und der Beraterin bzw. des Beraters spielt hier genauso eine Rolle.

Wie kann man feststellen, ob Schlafprobleme an der Matratze oder am Lattenrost liegen? Dann für zwei Nächte die Matratze auf den Fußboden legen und ohne Lattenrost drauf schlafen. Schläft man besser, hat eher der Lattenrost ein Problem.

Die Hauptaufgabe des Unterbaus ist es, die innere Gewichtsverteilung des Körpers ausbalancieren. So unterstützt er besonders deine Wirbelsäule und deine Gelenke und Gelenkstellung. Er ist die hochwertigste Komponente des Bettsystems. Ein hochwertiger Unterbau ist bis zu 10-15 Jahre starr und stabil. Wie bei der Matratze spielt der Körper und Haltungstyp bei der Wahl des Unterbaus eine wichtige Rolle. Je nach Bauart und Modell stoßen Matratzen an ihre Regulierungsgrenzen. Da kommt dann der Unterbau ins Spiel. Der Unterbau kann die Anpassung der Matratze an den Körperbau von unten her unterstützen. Grob gesagt muss der Körper besonders dort gestützt werden, wo er besonders schwer oder besonders ausladend geformt ist. Dann wird die Wirbelsäule überall möglichst gerade gehalten und ein Abknicken wird verhindert. Welcher Lattenrost ist nun für mich der richtige?

Die Federungshärte und die Flexibilität der Unterfederung sollten sich zumindest im Schulter- und Beckenbereich verstellen oder einstellen lassen. Je älter man wird, desto wichtiger wird die Möglichkeit einer individuellen Anpassung. Eine sehr anpassungsfähige Form des Unterbaus ist der Tellerrahmen. Die Teller lassen sich oft einzeln einstellen oder regulieren sich auf Druck selbständig. Sie sind so klein, dass sie außerdem eine gute Belüftung der Matratze ermöglichen und bis zum Rand hin eine hohe Flexibilität haben. Aufgelöste Oberflächen bieten Druckreduzierung und Flexibilität auf der gesamten Breite, unabhängig vom Breitenmaß.

Der klassische Lattenrost ist oft ein Leistenrahmen, in dem die Latten bzw. die Leisten unterschiedlich genutzt und aufgehängt werden. Die Leisten sind dünner und viel flexibler als früher. Die Einstellung des Beraters ist sehr wichtig. Die einzelnen Latten können meist ausgetauscht und in den verschiedenen Zonen durch flexiblere Materialien ersetzt werden.

Die individuellen Bedürfnisse müssen hier genau erfasst werden. Gibt es Individualisierungsbedarf? Wenn ja, wo? Braucht der Körper oder die Matratze besondere Unterstüztung oder Absenkung an der ein- oder anderen Stelle? Einige Lattenroste oder Leistenrahmen lassen sich auch individuell verstellen. Verstellen bedeutet, dass sich das Kopfteil über einzelne Bereiche des Rostes anheben lassen. Das lohnt sich vor allem bei Bluthochdruckpatienten, Schnarchern oder von Allergien betroffenen Menschen. Der angehobene Teil sollte etwa 70 cm lang sein. So verhindert man sowohl in der Rücken- als auch in der Seitenlage einen ungünstigen Winkel.

Das Boxspringbett (Komplettbett) - Matratze und Unterbau werden nicht individuell kombiniert, sondern zusammen gekauft. Viele machen beim Bettenkauf den Fehler, dass sie sich aus optischen Gründen für ein Boxspringbett entscheiden (und die Farbwahl des Kopfteils vor die inneren Werte stellen). Kauf das, was sich für dich gut anfühlt und was zu dir und deinem Körperbau passt.